
Vorführgeschwindigkeit
Laufzeiten, Filmlänge
Videoformate
Auflösung bei Filmbildern
DPI – mm – Pixel
Filmbild-Formate
Für 35mm-Film errechnen sich die Laufzeiten und Filmlängen aus zwei Grundwerten:
Sie können die Umrechnungen direkt in unserem Film-Rechner vornehmen lassen.
Hier nur einige typische Werte (bei 24 fps):
| Vorführzeit (hh:mm:ss) | Anzahl Bilder | Filmlänge in Metern |
|---|---|---|
| 00:00:20 | 480 | 9 |
| 00:01:00 | 1.440 | 27 |
| 00:04:27 | 6.312 | 120 |
| 00:05:00 | 7.200 | 137 |
| 00:10:57 | 15.780 | 300 |
| 00:21:55 | 31.560 | 600 |
| 01:00:00 | 86.400 | 1.643 |
| 01:30:00 | 129.600 | 2.464 |
Die hervorgehobenen Zeilen enthalten Werte für die üblichen Längen von Filmrollen 120m, 300m und 600m.
Eine 600m-Rolle wird auch als „Akt“ bezeichnet. Ein normaler Spielfilm mit 1,5 Stunden Laufzeit enthält 5 Akte (genau: 4,1 Rollen à 600m).
Sie können diese Berechnungen auch direkt in unserem Filmrechner durchführen.
Die üblichsten, auch für Kinoprojektion geeigneten Videobandformate sind:
| Format | Auflösung | Seiten- verhältnis | Bilder/s | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| NTSC | 720×480 | 4:3 | 30 | 16:9-Option möglich |
| PAL | 720×576 | 4:3 | 25 | 16:9-Option möglich |
| HDTV | 1.920×1.080 | 16:9 | 24 | --- |
| HDTV | 1.280×720 | 16:9 | 24 | weniger gebräuchlich |
Eine umfassende Übersicht über alle Videobandformate finden Sie unter
de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Videobandformat
www.hrf.uni-koeln.de/avmz/download/Videobandformate.pdf
Filme haben in Abhängigkeit von Empfindlichkeit und Emulsion unterschiedliche Fähigkeiten, eng beieinander liegende Punkte oder Linien noch getrennt wiedergeben zu können. Das Mass dafür ist die Angabe „Linien/mm“ (oder Linienpaare LP/mm).
Üblicher Color-Negativfilm für den professionellen Einsatz im Kino kann maximal 160 Linien/mm (=80 LP/mm), Schwarz-Weiss-Film in der Regel etwa 100 Linien/mm (=50 LP/mm) auflösen.
Bildpunkte, die dichter als die angegebenen Werte liegen, sind in der Projektion nicht mehr getrennt wahrzunehmen.
Durch Multiplikation der L/mm-Angaben mit der physischen Dimension eines Bildes auf dem Film lässt sich leicht die Bildgrösse ermitteln, mit der eine Ausbelichtung auf 35mm-Film höchstens erfolgen kann:
Diese Bildmaße sind jedoch nur bei höchsten Ansprüchen an die Wiedergabe von Details und Strukturen erforderlich. In der Regel ist eine Auflösung von 2K für die allermeisten Anwendungsfälle meist vollkommen ausreichend und überdies preiswerter sowie weniger speicherplatzintensiv.

Die Qualität von Filmbildern - sowohl beim Scanning, als auch beim Recording - wird unter anderem maßgeblich durch deren Auflösung bestimmt.
Diese ist aber allein von der Zahl der Pixel (Bildpunkte) abhängig, die für die Darstellung einer Bildzeile verwendet werden.
Ein "DPI"-Wert ist für Filmbilder hingegen bedeutungslos.
Falls Sie beim Rendern oder Speichern Ihrer für den Film bestimmten Bilder einen DPI-Wert angeben müssen, dann können Sie an dieser Stelle jeden beliebigen Wert einsetzen. Entscheidend ist die Breite und Höhe des Bildes in Pixeln!
Weil es hierzu aber immer wieder Fragen gibt, soll an dieser Stelle zum allgemeinen Verständnis der Zusammenhang zwischen DPI, Pixeln und Millimetern erläutert werden:
Diese drei Werte bestimmen die Qualität (Auflösung in Pixeln) und Grösse (mm) eines Bildes bei Ausgabe auf oder Übernahme von einem Printmedium.
DPI bedeutet „dots per inch“ (Punkte pro Zoll, 1 Zoll = 25,4 mm) und gibt die Dichte der Pixel auf einer Grafiklinie an (1 Pixel pro mm sind 25,4 Pixel pro Zoll, also 25,4 DPI). Je höher die Auflösung, desto besser der Druck bzw. das Scan-Ergebnis, aber umso größer auch die Dateien (eine Verdopplung der Auflösung führt zu einer Vervierfachung der Datenmenge!).
Es gelten folgende Formeln:
Sie können diese Umrechnung direkt in unserem DPI-Rechner vornehmen lassen.
Würde man dies auch auf Bilder anwenden, die auf 35mm-Film ausbelichtet werden sollen, wobei die Bildbreite in der Regel 24 mm beträgt (Freihalten der Tonspur!), dann ergäbe sich für ein typisches 2K-Bild mit 2.048 Pixeln:
Die Kinofilm-Welt ist bestimmt durch eine Vielzahl unabhägig voneinander verlaufender technischer Entwicklungen.
Daher findet sich hier bis heute eine mitunter verwirrende Menge von Bildformaten, mit denen Aufnahme oder Wiedergabe erfolgen.
Für nahezu jede Anwendung (Normalformat, Breitwand, Panorama, 3D usw.) gibt es ein spezielles Bildformat. Hinzu kommen die Video-Bildformate wie SD oder HD, die zunächst nicht kompatibel zur Kinoprojektion sind.
Diese Vielfalt ist natürlich für den Herstellungsprozess eher hinderlich, da mitunter mehrere Formatwandlungen erfolgen müssen, bis ein Bild den Kinonormen entspricht.
Daher gab es zahlreiche Bestrebungen, durch Standardisierungen etwas Licht in den Dschungel zu bringen und die möglichen Variationen auf einige wenige Formate zu begrenzen.
Für 35mm-Kinofilm haben sich folgende, für Europa und Amerika massgebliche Formate durchgesetzt:
| Format | Seiten- verhältnis | Bildgröße in mm |
Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Stummbild (Fullframe) | 1:1,333 | 24,9×18,7 | 4:3, nur noch historisch interessant |
| Academy | 1:1,375 | 21,0×15,3 | seit 1950 nur noch selten eingesetzt |
| Breitwand Europa | 1:1,667 | 21,0×12,7 | --- |
| Breitwand USA | 1:1,85 | 21,0×11,3 | Standard für Werbefilm (auch EU)! |
| Cinemascope | 1:2,35 | 21,3×17,9 | Bild wird quer 1:2 gestaucht und erst in der Projektion entzerrt |
Eine sehr umfassende Übersicht zu allen heute möglichen Kinofilm-Bildformaten
finden Sie unter anderem auf den Webseiten